| Verkehrssicherheit | ||||
Verkehrserziehung mit Methode
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Der Straßenverkehr gefährdet die Gesundheit und das
Leben unserer Kinder mehr als jede Krankheit. Straßenbauingenieure,
Juristen, Fahrzeugtechniker und Politiker müssen
deshalb bemüht sein, die Sicherheit der Kinder zu erhöhen.
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![]() Bewegungsspiele und Gespräche ergänzen die praktische Verkehrserziehung. ![]() Bei individuellen Übungen in kleinen Gruppen lernen die Kinder, sich richtig zu verhalten. Fotos: GWM/Bonn (2) |
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Auch die Kita kann vieles bewegen,
vor allem dann, wenn sie die Eltern
einbindet und die Kinder in der Kita
lernen,
Projektbeispiel: Unsere Ampel
Was heißt planvoll und systematisch?
Zuerst muss aus der Vielzahl von
möglichen Lerninhalten eine Auswahl
getroffen werden. Denn alles auf
einmal kann niemand lernen. In der
Verkehrserziehung bietet es sich an, die
Kita- und Wohnumgebung der Kinder
unter die Lupe zu nehmen. Wenn die
Kinder Interesse äußern und sich das
Thema wünschen, kann beispielsweise
die Druckknopfampel vor der Kita
Lerngegenstand eines kleinen Projektes
sein. Ein größeres Projektthema stellt
die Kita-Umgebung oder der künftige
Schulweg der älteren Kinder dar. Spielerisches Lernen
Unter den vielen Spielen bieten sich
besonders solche an, die das Hören und
Sehen, die Reaktionsfähigkeit sowie
die sichere Bewegung fördern, zum
Beispiel: Besprechen nicht vergessen! Wenn die Kinder im Spiel gelernt haben, aus einer Vielzahl von Geräuschen die wichtigen herauszufiltern, stellen Sie im Gespräch die Brücke zum Straßenverkehr her: Beim Warten an der Ampel hört man viele Straßenverkehrsgeräusche (Silbensalat), aber auch andere Geräusche wie Gespräche, Tierlaute oder Baulärm. In dieser Situation ist es wichtig, das Fahrrad auf dem Gehweg wahrzunehmen, das sich seitlich nähert (Das klingende Tor). In dem Moment sind Fahrgeräusche von Autos nicht ganz so wichtig.Vor der Fahrbahnüberquerung hingegen erfordern Ampel und Fahrzeuge die gesamte Konzentration. Es gibt also im Straßenverkehr wie im Spiel wichtige und eher unwichtige Geräusche. Auch Beobachtungen im Straßenverkehr sollten vor- und nachbereitet werden. Es genügt nicht, Kinder an die Ampel zu führen und sie dort beobachten zu lassen. Lernerfolg dokumentieren Zum Abschluss werden die Ziele überprüft und der Lernerfolg dokumentiert: Was haben die Kinder verstanden, was können sie jetzt besser? Hat sich ihre Einstellung verändert, etwa zu Gefahren im Straßenverkehr oder zur Notwendigkeit von Regeln und sicherem Verhalten? Die Überprüfung geschieht im Gespräch oder durch Beobachtung ihres Verhaltens. Michael Heß ist Verkehrspädagoge und Geschäftsführer der Gesellschaft für Weiterbildung und Medienkonzeption mbH.
kinder, kinder - sicher/gesund
Service
Ein gutes Beispiel für eine Projektarbeit zum
Thema Verkehrssicherheit zeigt die Mappe
Noch 100 Tage bis zum ersten Schulweg
der Landesverkehrswacht und Landesunfallkasse
Mecklenburg-Vorpommern.
Bestellung (gegen Versandkosten)und Infos: |
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