| Verkehrssicherheit | ||||
Gut zu Fuß
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Sie engagieren sich dafür, dass Kinder zur Kita gehen. Welche Vorteile hat das? Die Kinder werden selbstständiger. Sie trainieren bewusstes Verkehrsverhalten und sind dabei an der Luft. Die Kinder selbst lieben den Spaziergang, weil sie dabei Freundschaften aufbauen können und den Kindergartenweg erleben, anstatt an ihm vorbeizufahren. Sind Kinder früher mehr gelaufen? Definitiv. Der Trend zum „Elterntaxi“ ist nicht zu übersehen. Was sind die Gründe? Kinder wollen gerne zu Fuss gehen. Es gibt verschiedene Gründe, warum sie es nicht dürfen, zum Beispiel sind die Entfernungen häufig zu groß. Eltern halten das Autofahren für sicherer oder sie bauen die Kita in eine Wegekette ein, fahren weiter zur Arbeit. Sind Kinder als Fußgänger häufiger Unfallopfer als im Auto? Nein. Seit einigen Jahren sterben die meisten Kinder im Straßenverkehr als Mitfahrer im Auto. Wenn Kinder nicht frühzeitig üben, sich zu Fuß im Straßenverkehr zu bewegen, verschiebt sich das Unfallrisiko in eine Altersphase, in der sie risikobereiter, aber gleichzeitig unerfahrener sind. Sollten ErzieherInnen empfehlen, Kinder zu Fuß in die Kita zu bringen? Unbedingt. Wir bieten dafür eine Reihe von Hilfestellungen bis hin zu einem Entwurf für eine Einladung zum Elterngespräch zu diesem Thema. Wichtig ist es, Barrieren abzubauen und sich gemeinsam zum Beispiel für sichere Fahrbahnquerungen einzusetzen. Wie machen ErzieherInnen die Kinder fit für den Straßenverkehr? Sie sollten, sooft es geht und bei fast jeder Witterung dafür sorgen, dass sich die Kinder bewegen, damit das Gehen zum Alltag gehört. Welche vorbildlichen Aktionen gab es bisher am Kampagnentag Zu Fuß zum Kindergarten? Herausragend sind seit Jahren die Aktivitäten in Hamburg, wo sich die Schulbehörde in Zusammenarbeit mit den Kooperationspartnern immer neue Aktivitäten und Wettbewerbe für Kitas und Schulen einfallen lässt. Wir bieten im Internet eine Aktionsbörse mit Ideen an.
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